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Bonsai
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top
(jap. çć ˝) ist die japanische Variante einer alten fernĂśstlichen Art der Gartenkunst, bei der Sträucher und Bäume in kleinen GefäĂen oder auch im Freiland zur Wuchsbegrenzung gezogen und ästhetisch durchgeformt werden. Diese Kunstform entstand ursprĂźnglich im Kaiserreich China, wo sie Penjing (chin. çćŻ) genannt wird.
Eine weitere Form sind die Miniatur-Wohnlandschaften der vietnamesischen Hòn Non Báť. Eigenständige Traditionen, die meist auch als Bonsai bezeichnet werden, gibt es im indonesischen Raum, zum Beispiel auf Bali. Im Westen entwickeln sich Varianten, die vor allem auf dem Einbezug einheimischer Arten (Olivenbäume in Italien und Spanien, Ponderosa-Kiefern in den USA) beruhen.
Contents
⢠Geschichte
⢠China
⢠Japan
⢠Schale
⢠Pflege
⢠Tokonoma
⢠Luftformen
⢠Charakterformen
⢠Die Werkzeuge
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Online
⢠Bßcher
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Begriffsbestimmung
Das japanische Wort bonsai (japanisch çć ˝, dt. âAnpflanzung in der Schaleâ) geht zurĂźck auf den chinesischen Begriff pĂŠnzÄi (chinesisch çć ˝)cite-ref-1[1]. So wurde ein Aspekt innerhalb der Kunstform der penjing genannt (chinesisch çćŻ, Pinyin pĂŠnjÄng â âLandschaft in der Schaleâ, ç, pĂŠn â âSchaleâ, ćŻ, jÄng â âLandschaft, Szenerie, Aussichtâ). Das Wort bonsai besteht aus den beiden WĂśrtern bon âSchaleâ und sai âPflanzen, Anpflanzenâ.
Nach altem chinesischen Verständnis ist Penjing die Kunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen: Die belebte Natur wird hierbei meist durch einen Baum dargestellt. Die Naturkräfte vertritt â nach einem anderen chinesischen Ausdruck fĂźr Landschaft ĺąąć°´, shÄnshuÄ â âwĂśrtlich: Berg und Wasser, Berg und Gewässer, Berg und Flussâ â ein Stein und feiner Kies, der traditionell in Gärten Wasser symbolisiert. Der Mensch wird in Form seines Werks, einer Pflanzschale, dargestellt. Nur der Einklang dieser drei Elemente macht einen gelungenen Penjing aus. Unterschieden werden:
⢠shumu penjing, Baum-Penjing. Hier steht ein einzelner Baum oder eine kleine Gruppe ohne weitere Elemente in einer Schale.
⢠shanshui penjing, Landschafts-Penjing. Der Baum kann hier eine Nebenrolle spielen, wichtig ist die Darstellung einer Miniaturlandschaft, meist aus natßrlich geformten Steinen, die zusätzlich mit Krautpflanzen oder Moos ausgestaltet wird.
⢠shuihan penjing, Wasser und Land-Penjing. Mit Sand wird hier zusätzlich ein Wasserlauf, eine Teich- oder Seeoberfläche dargestellt. Häufig sind auch Felslandschaften, die auf flachen Tabletts stehen, welche mit Wasser gefßllt werden.
Penzai entsprechen nur teilweise shumu penjing, wie ohnehin die Grenzen dieser Begriffe flieĂend sind. So kann die Abbildung ganz oben im Artikel durchaus als penzai, aber auch als shanshui penjing bezeichnet werden, da der Stein als Felskuppe interpretiert werden kann.
In Japan verlegte sich der Schwerpunkt von Landschaftsgestaltungen ganz auf die Baumgestaltung; es existiert zwar der Begriff saikei, der Miniaturlandschaften mit kleinen Holzpflanzen bezeichnet, diese haben aber keineswegs den Stellenwert der chinesischen Penjing. Es werden auch Gartenbäume nach den formalen Kriterien von Bonsai gestaltet.
Geschichte
Die heute bekannten Bonsai sind häufig im japanischen Stil gestaltet, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts herausbildete. Doch die Bonsaikunst ist viel älter und entstammt der Gartenkunst des Kaiserreiches China.
China
In der frĂźhen Han-Dynastie (206v.â220n. Chr.) wurden bereits kĂźnstliche Landschaften mit Seen, Inseln und bizarren Felsformationen in Palastgärten der Kaiser nachgestaltet, auch die Topfpflanzen-Kultur war bereits bekannt. Der Mythologie nach lebte in dieser Zeit der Zauberer Jiang-Feng, der die Fähigkeit besaĂ, ganze Landschaften mit Felsen, Wasser, Bäumen, Tieren und Menschen verkleinert auf ein Tablett zaubern zu kĂśnnen. In dieser Zeit entstand offenbar die Kunst des Penjing â auch wenn einige der Bäume zwei und mehr Meter hoch waren und in groĂen Schalen im Garten gepflegt wurden.
In der Tang-Dynastie (618â907) findet sich die älteste bekannte Darstellung eines Penjing, einer Miniaturlandschaft mit grazilen Bäumchen und Felsen, in den Grabkammern des Prinzen Zhang Huai. Diese Epoche galt als sehr kunstsinnig, Poeten und Maler wandten sich insbesondere der Natur zu.
Die Song-Dynastie (960â1279) brachte die Penjing-Kultur zu einer ersten BlĂźte. Als besonders beliebt galten nun knorrige Bäume, vor allem Kiefern, die aus Baumwurzeln gezogen wurden. Parallel dazu bildete sich die Kunst des Suiseki heraus, das ohne Bäume auskommt und schĂśn geformte Steine auf wassergefĂźllten Tabletts platziert. So werden EindrĂźcke von KĂźstenlinien oder dramatischen Felslandschaften im Hochgebirge hervorgerufen. Das zeitgenĂśssische Buch Yunlin Shipu zählt 116 Steinarten auf, die zur Gestaltung verwendet werden kĂśnnen.
In der Yuan-Dynastie (1280â1368) waren Miniatur-Penjing besonders beliebt. Der Grundsatz, âim Kleinen zugleich das GroĂeâ zu erblicken (He-Nian, ein Dichter, verfasste eine Reihe Gedichte Ăźber die âwinzigenâ Penjing des MĂśnches Yun Shangren, daraus das Zitat), wurde in den darauffolgenden Jahrhunderten zu einem wichtigen Leitsatz.
Seit Ende der Ming-Dynastie (1368â1644) werden Einzelbäume und Schalenlandschaften vermutlich erstmals als penjing bezeichnet. In dieser Zeit wurde eine Reihe von BĂźchern verfasst. Die damals sehr populäre chinesische Landschaftsmalerei gab der Penjing-Kunst neue Impulse. Man bezeichnete sie als âdreidimensionale Gemäldeâ, âstumme Gedichteâ oder âlebende Skulpturenâ, meist waren sie etwa einen halben Meter groĂ, so dass sie noch auf einem Teetischchen platziert werden konnten â dann galten sie als besonders kostbar.
In der Qing-Dynastie (1644â1911) drangen Bonsai allmählich in die vornehmen Familien des Landes vor, die nicht selten einen eigenen Penjing-Gärtner anstellten. In Suzhou fand alljährlich ein Wettbewerb um die schĂśnsten Bäume des Landes statt. Dabei zeigte sich, dass die unterschiedlichen Regionen verschiedene Stilrichtungen entwickelt hatten:
⢠Lignan-Schule (Guangzhou)
⢠Shanghai-Schule
⢠Suzhou-Schule
⢠Yangzhou-Schule
⢠Sichuan-Schule.
Es heiĂt, wer erfolgreich einen Bonsai gezogen und gepflegt hat, mĂźsse sich keine Sorgen um das Wohl seiner Seele nach dem Tod machen.
Japan
Im 10./11. Jahrhundert brachten buddhistische MĂśnche die Bonsaikunst nach Japan. Dort entwickelte sich der Bonsai-Stil lange Zeit parallel zu China.
In der Edo-Zeit erfuhr die Mode der Topfkultivierung von Pflanzen und Bäumen einen starken Aufschwung, nicht zuletzt durch das Vorbild des damaligen Shogun Tokugawa Iemitsu (1604â1651). Damals sammelte man vor allem Pflanzen, deren BlĂźten und Blätter auffällige Mutationen hervorgebracht hatten und so in der Natur nicht vorkamen. Viele dieser Bäume wiesen KrĂźmmungen und Biegungen auf, die heute unnatĂźrlich erscheinen (âOktopus-Stilâ, einige Exemplare aus der Iemitsu-Sammlung sind bis heute erhalten). Diese seltenen Pflanzen wurden bald zu Spekulationsobjekten, ganz ähnlich wie beim holländischen Tulpenfieber.
Gegen Ende der Edo-Periode kam das Shogunat ins Wanken. Vor allem die Bunjin (japanisch ćäşş, chin. wĂŠnrĂŠn âMann des Wortesâ, wird aber meist mit âLiteratâ Ăźbersetzt) taten sich von KyĹto und Osaka aus als Organisatoren von Demonstrationen und anderen anti-monarchistischen Aktionen hervor. Sie wandten sich auch gegen die sehr artifizielle Bonsai-Kultur jener Zeit, und aufgrund ihrer Beschäftigung mit chinesischer Malerei und Literatur fanden sie zu einem neuen Stil, den Bunjingi (Der Name ist in Anlehnung an den âLiteraten-Stilâ der chinesischen Kunst entstanden). Sie bevorzugten heimische Arten wie Kiefern und Ahorne und nahmen die Natur zum Vorbild fĂźr ihre Gestaltungen. In der damaligen kunsttheoretischen Literatur (beispielsweise im chinesischen Senfkorngarten, im Yuo Hikusai-gafu und im Kaishi-en-kaden) wurden die heute bekannten Stilformen wie Kengai und Chokkan bereits formuliert. Besonders in der Kaiserstadt KyĹto und in Osaka war der Stil bei Gelehrten sehr beliebt und galt als antinational und avantgardistisch.
Während die Herrschenden eine Politik der Isolierung betrieben und eine Reise nach China bei Todesstrafe verboten war, formten sich die japanischen Gelehrten ihr eigenes kleines China aus Felssteinen und Pflanzen nach. Dabei wurden die Bäume immer stärker zum Ausdruck ihrer Vorstellung von einem Leben, in dem man seine Ideale kompromisslos verwirklichen kann.
Anfang der Meiji-Zeit entdeckte auch die Tokioter Oberschicht ihre Liebe zum Bonsai. Das Gestaltungsideal war jedoch nicht länger die Form natĂźrlich wachsender Bäume, sondern ihre Nähe zur chinesischen Malerei. Bonsai wurden in Teehäusern ausgestellt und erreichten allmählich auch die unteren Schichten der BevĂślkerung. Nach dem Sieg im Krieg gegen China und Russland verkĂśrperten sie wieder den Geist des Revolutionären in einem Klima des von oben verordneten Nationalismus und avancierte endgĂźltig zur Kunstform, die auch auf Ausstellungen gezeigt wurde. Man wollte âein Kunstwerk schaffen, das natĂźrlicher als die Natur selbst ist, wobei stets die SchĂśnheit der Natur als Vorbild dientâ. Gegen Ende der Meiji-Zeit formte sich das noch heute gĂźltige Gestaltungsideal aus, wonach Bunjingi einen hohen, geschwungenen Stamm und wenig Ăste aufweisen sollen.
1867 stellte Japan auf der Weltausstellung in Paris erstmals Bonsai einer westlichen Ăffentlichkeit vor.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich Bonsai als Hobby in der ganzen Welt.
Die Bonsai-Kultivierung
Der Bonsai-Baum ist ein in einem Pflanzgefäà gezogenes Bäumchen, das durch KulturmaĂnahmen (Formschnitt, Wurzelschnitt, Blattschnitt, Drahtung) klein gehalten wird und in kĂźnstlerischer Gestaltung in eine gewĂźnschte Wuchsform gebracht wird. Diese folgt den Prinzipien des Wabi und Sabi der Zen-Kultur und den â teils konfuzianisch, teils taoistisch beeinflussten â Baumdarstellungen der klassischen chinesischen Malerei. In Japan werden Bonsai im Garten oder in der Tokonoma, einer gestalterisch hervorgehobenen Nische im Zimmer aufgestellt. Bonsaibäume kĂśnnen bei guter Pflege viele hundert Jahre alt und sehr wertvoll werden. Im Westen wird unter Bonsai im Allgemeinen nur der Bonsai-Baum verstanden. Bonsai, in Japan eingebettet in eine Natur- und Weltanschauung, wird damit auf Formales und Ăsthetisches reduziert. Der kulturelle Hintergrund der japanischen Vorbilder wird zwar wahrgenommen und unterschiedlich stark reflektiert, spielt aber insgesamt eine untergeordnete Rolle.
GehĂślzarten fĂźr Bonsai
Fßr Bonsai eignen sich nahezu alle verholzenden, kleinblättrigen oder kleinnadligen Baum- und Straucharten.
Traditionell werden in Japan Kiefern (zum Beispiel Mädchen-Kiefer, Pinus parviflora), Wacholder, Ahorne (Dreispitz-Ahorn, Acer buergerianum, und Fächer-Ahorn, Acer palmatum), asiatische Ulmenarten (besonders die Chinesische Ulme, Ulmus parvifolia), Azaleen, Fruchtbäume wie Kulturapfel oder Japanische Aprikose (Prunus mume) verwendet.
In Mitteleuropa verwendet man vorwiegend einheimische GehĂślze, die an das regionale Klima angepasst sind, aber auch importierte winterharte Pflanzen aus Japan und anderen Ländern. Beliebt sind kleinblättrige Ahornarten â unter ihnen die rotblättrigen japanischen Ahornsorten â sowie Kiefern, Fichten, Buchen und Wacholder. Allerdings werden einheimische Bonsai, besonders kleinere Exemplare, vor starken FrĂśsten geschĂźtzt, indem sie beispielsweise im Boden eingesenkt oder mit einer Mulchschicht bedeckt werden. Bereits Luftfrost kĂśnnte zum Durchfrieren des Schaleninhalts fĂźhren, dagegen stehen Bäume in der Natur nur sehr selten in dauerhaft gefrorenem Boden.
Im Zuge der Verbreitung der Bonsaikultur im westlichen Kulturkreis wurden die Bonsaitechniken auch auf verholzende Zimmerpflanzen (englisch indoor plants) Ăźbertragen, sodass heute zwischen Indoor und Outdoor unterschieden wird. Die Kultur von Indoors ist problematisch, da man ihnen die dringend benĂśtigten Lebensbedingungen (durchgehend 2000â3000 Lux 12 Stunden am Tag, Luftfeuchte bei 70â90 Prozent bei einer Temperatur von etwa 15â30 °C) in normalen Haushalten kaum bieten kann und die Pflanzen folglich kränkeln oder eingehen. Schwierig ist erfahrungsgemäà die Zimmerkultur des Fukientees (Carmona microphylla, auch als Ehretia microphylla oder Ehretia buxifolia bezeichnet) und des Junischnees (Serissa foetida). Einzig kleinblättrige Arten der Gattung Ficus haben sich als so robust und anpassungsfähig erwiesen, dass sie problemlos als Indoor-Bonsai gehalten werden kĂśnnen. Sie gelten heute als die typischen Anfängerpflanzen.
Bonsai kĂśnnen aus Sämlingen, aus Jungpflanzen und aus in der Natur gesammelten Pflanzen (Yamadori) geformt werden. Oft eignen sich auch Baumschulpflanzen oder Containerpflanzen aus dem Gartencenter. Genetisch unterscheiden sich Bonsai-Bäume nicht von gewĂśhnlichen Pflanzen. Daher gibt es auch keine Bonsaisamen. Allein durch die KulturmaĂnahmen behält der Bonsai-Baum seine charakteristische GrĂśĂe.
Findlinge bzw. Yamadori
Neben der Vermehrung aus Samen, Stecklingen oder dem Weiterentwickeln von Baumschulpflanzen bietet sich auch das Ausgraben von Bäumen, so genannten Findlingen, an. Besonders wild aussehende Bäume (zum Beispiel aus dem Hochgebirge) werden Yamadori genannt. Ein Ăbersiedeln eines alten Gewächses kann sich aber aufwändig gestalten und erfordert Erfahrung, jedoch kann diese Art der Rohpflanzengewinnung zu besonders schĂśnen und interessanten Bonsai fĂźhren.
Bevor man sich einen Findling aneignet, muss unbedingt die Erlaubnis des Grundeigentßmers oder des jeweiligen Besitzers eingeholt werden und allenfalls umweltschutzrechtliche Aspekte geklärt werden. Einen Baum ohne Erlaubnis des Eigentßmers oder Besitzers auszugraben ist illegal (Waldfrevel) und kann strafrechtlich und auch zivilrechtlich verfolgt werden. Im Westen sind Ükologische Folgen der Yamadori-Suche heute noch vernachlässigbar, in Japan dagegen wurden auf diese Weise ßber lange Zeit ganze Gebiete geplßndert (etwa von Wacholdern).
Miniatur-Bonsai/Mame
Mame-Bonsai sind nur wenige (hĂśchstens 20) Zentimeter groĂ. Diese Art von Bonsai erfordert langjährige Erfahrung, da es wesentlich schwerer ist, solche Bonsai zu pflegen (Gefahr der Austrocknung, Schwierigkeiten der Gestaltung). Meistens kann man diese Form von Bonsai nicht sehr lange in dieser GrĂśĂe halten, oft werden sie dann zu grĂśĂeren Bonsai weiterentwickelt.
âKaufhausâ-Bonsai
Auch in Blumengeschäften, Kaufhäusern und Baumärkten werden Indoor-Bonsai angeboten. Dem niedrigen Preis entsprechend weisen diese Bäume in der Regel starke ästhetische Kompromisse auf, z. B.:
⢠Um einen starken Stamm zu erreichen, wurde ein Baumschulbaum gekappt und der oberste Ast als Stamm weitergefßhrt. Bei billigen Exemplaren ist dies unharmonisch ausgefßhrt; das Astwerk verbirgt kaum die Schnittstelle.
⢠Durch zu seltene NachfĂźhrung der Drahtung weisen die Ăste Einbuchtungen oder gar Narben auf.
⢠Es kommt vor, dass Drähte eingewachsen sind.
⢠Häufig fehlen stilistische Aspekte, welche fĂźr die ästhetisch-natĂźrliche Gesamterscheinung des Bonsai wichtig sind, wie z. B. eine gut Ăźberlegte dreidimensionale Astanordnung sowie das Einhalten von Grundproportionen der einzelnen Ăste zur Gesamterscheinung des Baumes. Die verwendeten SchalengrĂśĂen weichen häufig von den klassischen Vorgaben, wie z. B. âSchalentiefe ungefähr gleich Stammdurchmesserâ ab, hierdurch kann es passieren, dass der Bonsai bei einer Ăźberdimensionierten Schale eher wie eine normale Zimmerpflanze wirkt.
⢠Gelegentlich handelt es sich gar nicht um âechteâ Pflanzen, sondern um Nachbildungen.
Gestaltungsrichtlinien
Zur Bonsaigestaltung bestehen unterschiedliche und teils einander widersprechende Ansichten ßber die einzelnen Stilelemente, die sich insbesondere auf die Stammform, die Astanordnung, Feinverzweigung und die passende Schale beziehen. Abweichende Standpunkte in unterschiedlichen Regionen und Epochen sowie uneinheitliche Leitlinien zahlreicher Verbände und Vereine fßhrten zu den verschiedenartigen Gestaltungsrichtlinien fßr Bonsai. Gemeinsam ist ihnen im Allgemeinen, dass ein Bonsai als lebende, dreidimensionale Skulptur, entweder wie ein miniaturisierter freiwachsender Baum oder aber eine stilisierte Interpretation eines solchen Baums auf den Betrachter wirken soll.
Oft sind die festgelegten Gestaltungsrichtlinien fĂźr Bonsai bei Wettbewerben und zur finanziellen Wertbestimmung von entscheidender Bedeutung. Dabei ist auch die Gesamterscheinung und Individualität des Baumes im Rahmen der Gestaltungsregeln von groĂem Einfluss. Viele exzellente und teure Bonsai weisen dagegen nur eine begrenzte Treue zu den strengen Gestaltungsrichtlinien auf, imponieren jedoch durch ihre Einzigartigkeit und Komplexität, was häufig nur ohne BerĂźcksichtigung der Grundregeln mĂśglich ist. Die Gestaltungsregeln fĂźr Bonsai werden in der Fachliteratur und bei Verbänden oft und kontrovers diskutiert.
GestaltungsmaĂnahmen
Grundschnitt und Erhaltungsschnitt
Der erste Schnitt ist der Gestaltungs- oder Grundschnitt. Hierbei legt man die Gestaltungsform fest. Im Erhaltungsschnitt wird eine dichter werdende Verzweigung angestrebt. Ein regelmäĂig durchgefĂźhrter Schnitt sorgt fĂźr einen kompakten Wuchs, fĂźr eine feine Verzweigung, beziehungsweise eine ausreichende Dichte.
Dabei werden die aus der Gestaltungsform hinauswachsenden Triebe zurßckgenommen. Wird wenig zurßckgeschnitten, so wird weniger Wachstum angeregt als bei einem seltenen, dafßr aber starken Rßckschnitt. Der jeweilige Neuaustrieb hängt wesentlich von der Jahreszeit ab. Einheimische Arten treiben zumeist im Frßhjahr oder im Juni aus. Bei der Entfernung alter Zweige, man spricht dann vom mehrjährigen Holz, werden besonders sogenannte schlafende Knospen zum Austrieb angeregt, was eine Erneuerung aus dem Inneren der Baumkrone bewirkt.
Das Entfernen der Pfahlwurzel fĂśrdert die Verzweigung des Wurzelballens, sodass sich ein feines, gleichmäĂiges Wurzelsystem bildet.
Auch der Standort der Pflanze ist von Bedeutung. An einem zu dunklen Standort wird sie Langtriebe, die sogenannten Strecktriebe hervorbringen. Meist gibt es kaum Kompromisse in Bezug auf die LichtbedĂźrfnisse der einzelnen Arten.
Drahtung
AuĂer durch die traditionelle Methode des âZurĂźckschneidens und Wachsenlassensâ, kĂśnnen die Ăste auch durch Spanndrähte geformt werden. Traditionell wurden PalmfaserschnĂźre verwendet.
Heute wendet man meist die Methode der Drahtung an. Dazu werden der Stamm, die Ăste oder die Zweige (je nachdem, welchen Teil des Baumes man korrigieren mĂśchte) spiralig mit eloxiertem Aluminium- oder weichgeglĂźhtem Kupferdraht umwickelt und vorsichtig in Form gebogen.
Blattschnitt
Durch einen Blattschnitt wird ein âkĂźnstlicher Herbstâ vorgetäuscht. Er wird besonders in starkwĂźchsigen Zonen des Baumes angewandt, um ihn zur verstärkten Bildung von Seitentrieben anzuregen und die Feinverzweigung zu fĂśrdern. Zudem sind die neu ausgetriebenen Blätter meist etwas kleiner und wirken dadurch harmonischer zur BonsaigrĂśĂe.
Zum Schutz der Knospe wird dabei in der Blattachsel der Stiel stehen gelassen. Beim Austrieb der Knospe fällt der Stiel später ab.
Entrinden
Durch das Entrinden von Stamm- oder Astpartien (in der Fachsprache Shari fßr Stammpartien, beziehungsweise Jin fßr Aststßmpfe genannt) erhält der Bonsai das Erscheinungsbild eines gealterten Baumes.
Dabei kann das freigelegte Holz auch mit Werkzeugen wie Messer, Fräsen und MeiĂel weiterbearbeitet und gestaltet werden. Meist werden die bearbeiteten Partien abschlieĂend mit einem Präparat auf Basis von Schwefelkalk behandelt. Das Mittel dient zur Sterilisation und zum Bleichen der Oberflächen.
Abmoosen
Durch das sogenannte Abmoosen wird eine âVerkĂźrzungâ der Bäume erreicht. Dazu wird die Rinde eines Pflanzenteils, z. B. eines Astes, bis auf das Kambium in einem 2 bis 4 cm breiten Streifen ringfĂśrmig abgeschält. AnschlieĂend wird der rindenfreie Ring mit einem Substrat sowie einer Folie umhĂźllt und regelmäĂig befeuchtet. Nach der Bildung von Wurzelmaterial kann der betreffende Pflanzenteil abgetrennt und als eigenständige Pflanze weiter kultiviert werden.
Anplatten
Durch das Anplatten von Ăsten oder Zweigen, vorzugsweise am Stamm der Ausgangspflanze, kĂśnnen Ăste und Zweige einem gewählten Teil der Pflanze zugefĂźgt werden.
Schale
Was fĂźr das Bild der Rahmen, ist fĂźr den Bonsai die Schale. Sie stellt also einen weiteren wesentlichen Bestandteil des Gesamtkunstwerks Bonsai dar und muss entsprechend zu jedem Baum individuell und sorgfältig ausgesucht werden. In manchen Fällen wird eine Schale auch extra fĂźr einen Baum in Handarbeit hergestellt. FĂźr wĂźrdevolle alte Kiefern im aufrechten Stil bieten sich beispielsweise rechteckige Schalen in unglasierten ErdtĂśnen an, fĂźr blĂźhende oder zart gebaute Bäume wĂźrde man eher runde oder ovale Formen in hellen TĂśnen wählen. Kaskaden und Halbkaskaden wachsen in tieferen Schalen, da sonst das optische Gleichgewicht nicht stimmt und der Baum zu kippen scheint. FĂźr Literatenformen werden oft runde Schalen (sogenannte Trommelschalen) benutzt. Bei der Auswahl der Schale ist zu beachten, dass diese nicht im Mittelpunkt stehen soll, sondern der Bonsai. Eine âzu schĂśneâ oder zu auffällige Schale lenkt von dem Bonsai ab und erfĂźllt somit nicht ihren Zweck. Ausnahmen bilden die kleinsten Bonsai, Mame: Hier werden mit Vorliebe sehr bunte und auffällige Schalen verwendet.
Präsentationstisch
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Hauptartikel
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Bonsai-Präsentationstisch
Bonsaitische als ein Stilelement der Gesamtkonzeption aus Baum, Schale und Tisch haben eine hauptsächlich ästhetische Funktion. Die Aufgabe des Bonsaitisches ist es, den Bonsai hÜher als die gegebene Oberfläche zu präsentierten, was dem Bonsai zum einen zusätzliche Erhabenheit, Anmut und FÜrmlichkeit sowie einen stärkeren Charakter verleiht, zum anderen aber auch den Blickwinkel auf den Baum verbessern kann.
Pflege
Im Vergleich zu anderen Zierpflanzen liegen bei der Bonsaipflege einige Unterschiede vor, welche zur sachgerechten Haltung des Bonsai beachtet werden mĂźssen.
Begrenzter Wurzelraum
Da das Wurzelwachstum durch die Bonsaischale begrenzt wird, steht dem Baum nur wenig Raum zur Bildung zusätzlicher Wurzeln zur VerfĂźgung. Um dennoch ausreichend Wachstum zu erhalten, ist wesentlich intensivierte DĂźngung erforderlich. Falls hierfĂźr anstatt moderner mineralischer Substrate klassische Erdmischungen eingesetzt werden, ist eine der Baumart entsprechende, genau gesteuerte Wasserzufuhr notwendig, da das begrenzte Erdvolumen nur wenig Wasser speichert bzw. ĂźbermäĂiges GieĂen nur begrenzt abgefangen wird, so dass die Gefahr von Wurzelfäule oder dĂźngerbedingter Versalzung der Erdmischung besteht.cite-ref-2[2] Daher ist der Einsatz mineralischer Substrate auf dem Vormarsch.
Schädlinge und Krankheiten
Die Folgen eines Befalls, wie z. B. Blatt- oder Astverluste, fallen aufgrund der BaumgrĂśĂe und der detaillierten Gestaltung stärker ins Gewicht als bei grĂśĂeren Pflanzen. Die frĂźhzeitige und fachgerechte Bekämpfung des Befalls ist hier besonders wichtig, wobei Ausfälle zum Teil jedoch auch als Gestaltungsmerkmal genutzt werden kĂśnnen.
Aufstellung des Bonsai
Tokonoma
Zur traditionellen Ausstellungssituation in der Tokonoma gehĂśren: Ein Rollbild im Hintergrund, das den Baum um eine weitere Dimension ergänzt (zu Kiefern passen ruhige Bergmotive, zu Ahornen auch Tierszenen), ein Tischchen oder eine lackierte Baumscheibe sowie eine âAkzentpflanzeâ, die als Kontrapunkt fungiert und das Thema der Szene vertieft und unterstĂźtzt (meist Gras, Bambus, kleinwĂźchsige Stauden in einem flachen Schälchen). Aus dieser Form der Aufstellung ergibt sich auch die im japanischen Gestaltungsstil erforderliche Wahl einer Vorderseite (Betrachtungsseite) des Bonsais.
Auf der jährlich in Tokio stattfindenden Kokufu-ten, der grĂśĂten Bonsai-Schau Japans, werden seit 1933 die besten Bäume des Landes prämiert. Schon die Einladung zur Ausstellung gilt als groĂe Ehre.
Europäische Ausstellungssituation
In Europa hingegen werden Bonsai in der Regel nicht in Tokonoma aufgestellt. Eine ausgewählte Vorderseite ist darum oft weniger wichtig, ebenso die in Japan häufigen Begleitdekorationen (sogenannte Beisteller, kleine Figuren und Rollbilder). Ăhnlich wie in chinesischen und japanischen Gärten werden auch Bäume gestaltet, die von allen Seiten betrachtet werden kĂśnnen. In vielen Ausstellungen dominiert aber nach wie vor ein traditionelles Schema, die Bäume werden auf längs aneinandergereihten Tischen vor Stellwänden präsentiert.
Formkunde des asiatischen Bonsaistils
Die asiatischen Formen der Bonsaigestaltung leiten sich aus fast zweitausendjähriger Tradition ab, die heute noch Anwendung finden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die heutigen Gestaltungsformen fßr den Bonsai. Dies gilt jedoch hauptsächlich fßr japanische Bonsai.
In der europäischen Bonsaigestaltung haben sich nach einer anfänglichen Phase der reinen Adaption japanischer Formsprache allmählich Schwerpunkte gebildet: Neben den Verfechtern einer traditionellen Gestaltungsauffassung hat sich beispielsweise eine ânaturalistische Bonsaigestaltungâ entwickelt, in der die Bonsai Bäumen in der freien Natur mĂśglichst ähnlich sehen sollen.cite-ref-3[3] Daneben gibt es Gestaltungen, die von chinesischen Penjing beeinflusst sind,cite-ref-4[4] vereinzelt auch experimentelle, kĂźnstlerisch freie Gestaltungen.cite-ref-5[5]
Die Gestaltungsziele weichen wesentlich voneinander ab: Während der in Europa vermittelte japanische Stil hauptsächlich auf die Einhaltung bestimmter formaler Vorgaben abzielt (s. u.), konzentriert sich der naturalistische Stil auf die Gestaltung interessanter naturnaher Formen. Kßnstlerisch freie Arbeiten benutzen den Bonsai dagegen als Gestaltungselement in einem weiteren Zusammenhang. In allen Fällen wird der Bonsai intensiv gestaltet, jedoch mit unterschiedlichem Fokus.
Nachfolgend werden die japanischen Gestaltungsformen definiert:
Die aufrechte Form
Chokkan
MoyĹgi
Kabudachi, Mehrfachstamm
SĹkan
Eine weitere Variante ist auch der Dreifachstamm (ä¸ĺšš, sankan) oder âVater, Mutter und Sohnâ.
Netsuranari
Luftformen
Shakan
Fukinagashi
Han-Kengai
Kengai
Charakterformen
Bankan
Bunjingi, Literatenform
Ishi-Tsuki, Felsform
SekijĹju
Weitere Wuchsbesonderheiten
Hokidachi
Neagari
Nebari in der Bedeutung als Wurzelansatz des Stamms
Ikadabuki
Yose-ue, der Wald
Die Werkzeuge
Zur Gestaltung und Formerhaltung bei Bonsai sind im Laufe der Zeit eine Vielzahl an spezialisierten Werkzeugen entstanden. Die gebräuchlichsten sind:
⢠Abmoosscheiben: werden z. B. mit feuchtem Sphagnum-Moos gefßllt und zum Abmoosen verwendet
⢠Astsäge: zum Entfernen grĂśĂerer Ăste, etwa bei frisch ausgegrabenen Yamadori
⢠Blattschneider: fßr Schnittarbeiten an feinen Zweigen sowie Triebspitzen (Pinzieren) sowie fßr den Blattschnitt
⢠Bonsai-Besen: fßr die Bearbeitung der Erdoberfläche (z. B. nach dem Umtopfen)
⢠Breite Schere: fĂźr Formschnitt (Silhouette) und kleinere Ăste
⢠Drahtschneider: zum stßckweisen Entfernen des Drahtes an eingedrahteten Astpartien
⢠Drahtzange: zum besseren Fßgen besonders starker Drähte
⢠Erdschaufel: in verschiedenen GrĂśĂen und teils mit eingebautem Sieb (wodurch zu feine Bestandteile, die die DurchlĂźftung des Substrates behindern kĂśnnten, ausgesiebt werden); dient dem punktuellen BefĂźllen der Bonsaischale beim Umtopfen
⢠Holz- bzw. Bambusstab: zum Einbringen und Verfestigen der Erde beim Eintopfen. Damit wird sichergestellt, dass keine Hohlräume beim Eintopfen des Baumes entstehen
⢠Jinzange: zum Abziehen der Rinde bei Jin-/Shari-Gestaltung (kßnstliches Altern) oder auch zum Abwickeln von Draht
⢠Jinmesser: zum Einritzen der Rinde, welche dann mit der Jinzange abgezogen werden kann
⢠Konkavzange: zum Schneiden stärkerer Ăste. Durch die WĂślbung der Schneiden hinterlässt sie einen konkaven Schnitt, der Kallus (Wundgewebe) kann die Schnittstelle besser Ăźberwallen
⢠Knospenzange: auch runde Konkavzange genannt, hat dieselbe Funktion wie eine Konkavzange, eignet sich jedoch besser, wenn nur unter einem ungßnstigen Schnittwinkel geschnitten werden kann
⢠Schmale Schere: wegen des langen schmalen Halses fßr feine Schneidarbeiten, z. B. junge Triebe im Inneren der Krone
⢠Sichelmesser: kann zum LÜsen des Erdballens vom Schalenrand bei Umtopfarbeiten benutzt werden
⢠Spaltzange: zum Ausbrechen von Ast- und Stammpartien
⢠Wurzelhaken bzw. -kralle: dient zum LÜsen bzw. Zerlegen des Wurzelballens beim Umtopfen. Durch das LÜsen des Ballens kÜnnen die Wurzeln besser in die Länge gezogen und danach eingekßrzt werden. Auch kann damit der Wurzelbereich direkt unter dem Stamm gelÜst und später die frische Erde besser eingebracht werden
⢠Wurzelzange: zum Schneiden von (dickeren) Wurzeln
⢠Nigiri-Schere: eine pinzettenähnliche Schere mit Messern an der Vorderseite, dient fßr den Blattschnitt
Siehe auch
Literatur
Online
⢠Michael Tran : Dorling Kindersley: Happy Bonsai: Choose It, Shape It, Love It (DK). Dorling Kindersley, 2020 (archive.org [abgerufen am 1. Mai 2020]).
⢠Fachzeitschrift Bonsai-Art
BĂźcher
⢠Bernd-Michael Klagemann: Bonsai â Harmonie zwischen Mensch und Natur. bioverlag gesundleben, Hopferau 1983, ISBN 3-922434-89-4.
⢠John Yoshio Naka: Bonsai Technik Band 1. Bonsai Centrum, Heidelberg 1985, ISBN 3-924982-00-7.
⢠Lesniewicz, Zhimin: Penjing, Miniaturbäume aus China. BCH, Heidelberg 1986, ISBN 3-924982-02-3.
⢠Pius Notter: Bonsai Kunst und Technik, Basilus, Basel 2. Auflage 1989, ISBN 3-85560-092-9.
⢠Horst Stahl: Bonsai â Vom Grundkurs zum Meister. Doppelband, Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-08875-8.
⢠Werner M. Busch: Bonsai aus heimischen Bäumen und Sträuchern. BLV, Mßnchen 1993, ISBN 3-405-14455-8.
⢠Benz, Lesniewicz: Chinesische Bonsai, Penjing. BLV, Mßnchen 1994, ISBN 3-405-14447-7.
⢠Wolf-D. Schudde: Dem Baum eine Stimme geben â Die Kunst der Bonsai-Gestaltung. Medien Verlag Wolf-D. Schudde, DĂźsseldorf 1995.
⢠Wolf-D. Schudde: European Bonsai â Auf dem Weg ins nächste Jahrtausend. Medien Verlag Wolf-D. Schudde, DĂźsseldorf 1998.
⢠Lesniewicz: Bonsai Miniaturbäume. BLV, Mßnchen 1998, ISBN 3-405-13693-8.
⢠Pius Notter: Ein Leben fßr den Baum. Die Kunst Bäume zu gestalten, Fischer Media Verlag, Mßnsingen-Bern/Schweiz 1998, ISBN 3-85681-309-8.
⢠Pius Notter, Georg Reinhard: Bonsai fßr Einsteiger. Pflege und Gestaltung. Fischer Media Verlag, Mßnsingen-Bern/Schweiz 1999, ISBN 3-85681-338-1.
⢠Horst Daute: Bonsai. BLV, Mßnchen 1999, ISBN 3-405-15338-7.
⢠Manfred Roth: Bonsai Meisterschule. Naturbuch-Verlag, Augsburg 2001, ISBN 3-89440-290-3.
⢠Red Canzian: Bonsai. Unipart, Stuttgart 2004, ISBN 3-8122-3394-0.
⢠Harry Tomlinson: Das BLV Bonsai Handbuch. BLV, Mßnchen 2004, ISBN 3-405-14850-2.
⢠John Yoshio Naka: Bonsai Technik Band 2. Bonsai Centrum Gessner, 2007, (neu aufgelegt), ISBN 978-3-924982-09-6.
⢠Johann Kastner: Bonsai â Schritt fĂźr Schritt zum Bonsaiprofi. Gräfe und Unzer, 2. Auflage MĂźnchen 2010, ISBN 978-3-8338-1126-5.
⢠Manfred Roth: Wo die Stille wohnt â Lebensquell Natur, Edition Vernissage, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-941812-02-4.
⢠Werner M. Busch, Achim R. Strecker: Bonsai â Gestalten mit heimischen GehĂślzen. Ein Praxishandbuch fĂźr Einsteiger und Fortgeschrittene. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2014, ISBN 978-3-494-01560-6.
Weblinks
Wiktionary: Bonsai
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Commons
: Bonsai
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Linkkatalog zum Thema Bonsai bei curlie.org (ehemals DMOZ)
⢠Bonsai Glossar. (Memento vom 9. Juli 2019 im Internet Archive) (mehrsprachig)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Der Begriff penzai (chinesisch çć ˝, Pinyin pĂŠnzÄi, Jyutping pun4zoi1, PeĚh-Ĺe-jÄŤ phĂťn-tsai) bedeutet im modernen Chinesisch schlicht âTopfpflanzeâ oder âdas Bepflanzen und HeranzĂźchten in einem (Pflanzen)Topf bzw. Schaleâ.
cite-note-22. â Walter Pall: Substrat, Wasser, DĂźngen. Methoden von Walter Pall. Januar 2012, abgerufen am 3. Juni 2013 (deutsch).
cite-note-33. â Walter Pall's Bonsai Home â Bonsaigestaltung durch Walter Pall. In: walter-pall.de. Abgerufen am 4. Juni 2013 (deutsch, englisch).
cite-note-44. â Penjin. (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) In: artofbonsai.org, Fachartikel im Forum Art of Bonsai, abgerufen am 18. Juni 2023. (englisch)
cite-note-55. â Feature Gallery â A Gallery of Bonsai by Nick Lenz. (Memento vom 3. Juni 2014 im Internet Archive) In: artofbonsai.org, Fachartikel im Forum Art of Bonsai, abgerufen am 18. Juni 2023. (englisch)